Künftig mehr Sicherheit für Radfahrer in Sebnitz möglich? Beauftragung für Radverkehrskonzept im Gemeindegebiet erfolgt!

Die Große Kreisstadt Sebnitz möchte in Zukunft für Radfahrer attraktiver werden und hat nun Leistungen zur Erstellung eines Radverkehrskonzeptes beauftragt.

Radverkehrskonzeption Gartenstraße

Mit Beschluss des Hauptausschusses vom 11.12.2025 wurde über die Vergabe dieser Leistung in Höhe von ca. 29.500,00 EUR entschieden. Ein Großteil dieser Kosten kann durch die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger (FRL KStB) mit einer Gesamtzuwendung in Höhe von 22.500,00 EUR abgedeckt werden. Dies entspricht einem Fördersatz von etwa 75 %.

Damit reagiert man nicht nur auf die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests, in welchem Sebnitz in den letzten Jahren ein vergleichsweise schlechtes Ranking erhielt. Vielmehr gibt es schon seit längerem und vor allem aus der Bürgerschaft das Interesse, den Radfahrer im Alltagsradverkehr besser zu schützen. Mit einer Studie sollen die Möglichkeiten dafür in der Kernstadt und auch den Ortsteilen untersucht werden. Die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes wird im Jahr 2026 erfolgen. Dazu gehören unter anderem eine Bestandsanalyse vorhandener Radverkehrsinfrastrukturen, eine Unfallanalyse und auch Interessensabwägungen. Aus der Ableitung von Defiziten und Potentialen sollen dann konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Gegebenheiten für Radfahrer erarbeitet und klare Ziele für ein fahrradfreundlicheres Leitbild gesetzt werden. Daraus entstehende bauliche Maßnahmen (Radverkehrsanlagen oder sichtbare Hinweiselemente auf der Straße zum Beispiel) sind dann wiederum über die genannte Richtlinie förderfähig. Über den jeweiligen Verfahrensstand wird im „Neuen Grenzblatt“ ab 2026 regelmäßig berichtet.

Beispielbild für Schutz des Radverkehrs. Geht das auch in Sebnitz? Das sind zentrale Punkte, die in der Studie untersucht werden sollen.

(Foto: KI generiert)