Information zu fehlenden Rufnummern des zahnärztlichen Notdiensts im Grenzblatt

Seit der letzten Ausgabe des Grenzblatts wurden die Rufnummern des zahnärztlichen Notdiensts nicht mehr direkt angegeben, da diese Rufnummern seitens der Kassenzahnärztlichen Vereinigung nicht mehr mitgeteilt werden.

Dies hat bei Bürgern und Stadtverwaltung gleichermaßen zu Unverständnis geführt. Auf Nachfragen der Stadtverwaltung teilt die Kassenzahnärztliche Vereinigung folgendes mit:

 

Zahnärztliche Notdienste werden in Tageszeitungen, Amtsblättern oder anderen Printmedien nicht mehr veröffentlicht. Hintergrund ist, dass es in der Vergangenheit vermehrt zu fehlerhaften oder nicht mehr aktuellen Angaben gekommen ist. Dies bezog sich dabei nicht explizit auf das „Neue Grenzblatt“, sondern betrifft Printveröffentlichungen generell.

 

So wurden beispielsweise Notdienstzeiten gedruckt, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits geändert waren – etwa durch Terminverschiebungen zwischen Praxen oder kurzfristige krankheitsbedingte Ausfälle von Zahnärztinnen und Zahnärzten. In der Folge kam es vor, dass Patientinnen und Patienten vergeblich geschlossene Praxen aufsuchten.

 

Dadurch erreichten uns zahlreiche Beschwerden von Patientinnen und Patienten, die sich verständlicherweise auf die veröffentlichten Notdiensttermine in den Printmedien verlassen hatten.

 

Als KZV sind wir verpflichtet, sicherzustellen, dass die bereitgestellten Informationen stets aktuell und verlässlich sind. Dies kann über Printmedien aufgrund fehlender kurzfristiger Aktualisierungsmöglichkeiten leider nicht gewährleistet werden.

 

Aktuell arbeiten wir an der Implementierung einer telefonischen Auskunftsmöglichkeit, damit insbesondere auch ältere Menschen unkompliziert telefonisch erfahren können, welche Praxis in ihrer Nähe für die zahnärztliche Notfallversorgung eingeteilt ist.