Die jetzige Anlage wurde Anfang der 1990er Jahre errichtet und betrieben. Neben oberflächlichen Mängeln, wie kippende Bordsteine und Schlaglochbildung, ist die marode Entwässerung ein Hauptproblem. Mit einem grundhaften Ausbau sollen die Haltepunkte bedarfsgerecht hergestellt und die Anzeigetechnik verbessert werden. Die Planungsleistungen sind notwendig, um in der Folgezeit die entsprechenden Fördermittel beantragen zu können.
Die Leistungen wurden am 12.01.2026 ohne Teilnahmewettbewerb beschränkt ausgeschrieben. Zur Angebotsabgabe am 12.02.2026 gingen der Bauverwaltung fristgerecht drei Angebote ein. Alle Angebote wurden einer inhaltlichen und fachlichen Prüfung unterzogen. Den Zuschlag erhielt das Ingenieurbüro Mario Kühnel, Dresden, welches nun die Planungen und die Gestaltungsvarianten erarbeiten soll.
Die Ausführung der Leistungen umfassen neben den Planungsphasen auch die Baugrunduntersuchung und die Vermessung des Areals. Es müssen umfangreiche Abstimmungen mit dem RVSOE (Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) und dem VVO (Verkehrsverbund Oberelbe) geführt werden. Auch steht die künftige Gestaltung und Anbindung an das weiterführende Straßen- und Gehwegenetz an.
Im Rahmen der Erarbeitung der Planung ist eine Bürgerbeteiligung vorgesehen, wonach Anregungen oder Hinweise gern mit aufgegriffen werden. Der genaue Ablauf dazu wird noch im Amtsblatt bekanntgegeben.
Geplant ist, vorausgesetzt einer positiven Fördermittelzusage, der grundhafte Ausbau des Busbahnhof Sebnitz für 2027/2028.