Dabei wurde ein besorgniserregender Zustand festgestellt. Am 25.03.2026 erfolgte die Begehung mit einem Ingenieurbüro zur umgehenden Erstellung einer Gefährdungseinschätzung.

Neben den partiellen Ausbauchungen im Stützdrahtgeflecht wurden mehrere offene Steinausbruchstellen gesichtet. Mit zunehmender Ausbauchung und Schiefstellung ist die Sicherheit des statischen Systems fragwürdig und zu überprüfen.
Neben diesen baulich/statischen Mängeln wurden weitaus größere Schäden im oberliegenden Steilhangbereich (Felssturz) festgestellt. Die grob zerklüfteten Ansatzfelsen zeigen große Risse und Spalten auf. Der oberliegende Bewuchs droht durch Windlast und anhaltende Erosion mehr Felsbruch zu verursachen.
Neben kleinen und großen Steinschlägen kann es auch zu einem kompletten Böschungsabbruch kommen. Unter Umständen kann die instabile Gabionenwand diesen nicht auffangen, sodass große Mengen Geröll und die darüberstehenden Bäume auf die Straße sowie den Gehweg fallen könnten.
Aus Sicherheitsgründen und als Vorsichtsmaßnahme wurde deshalb ab 26.03.2026 die Bahnhofstraße voll gesperrt.
Leider wurden trotz eindeutiger Absperrungen in den vergangenen Tagen immer wieder Personen und Fahrzeuge in dem abgesperrten Bereich festgestellt. Dies ist zu unterlassen, um Personen- oder Sachschäden zu vermeiden. Wir weisen nochmals darauf hin, dass das Betreten und Befahren des gesperrten Abschnittes unter Umständen lebensgefährlich ist!
Das Befahren und/oder Begehen einer gesperrten Straße ist nicht zulässig. Zuwiderhandlungen werden entsprechend geahndet.
Eine Umleitung ist ausgeschildert. Daran muss sich jeder Kraftfahrer und auch Fußgänger halten. Das Befahren der Anliegerstraßen „Am Brauhaus“ und „Burggäßchen“ ist nur Anliegern gestattet. Entsprechende Kontrollen werden durchgeführt.
Anfragen und Hinweise richten Sie bitte an die Stadtverwaltung Sebnitz, SG Tiefbau, Herrn Krahl, Tel. 035971/84 211, E-Mail: Mathias.Krahl@stadtverwaltung-sebnitz.de.